Aserbaidschanisches Außenministerium kommentiert Militärdrohungen gegen Ganja
Am 17. August veröffentlichte das aserbaidschanische Außenministerium eine Erklärung, wonach Armenien einen Militärschlag gegen die aserbaidschanische Stadt Ganja plant.
„Nachdem die armenisch-militärpolitischen Kreise erklärt haben, dass Aserbaidschans große Siedlungen und strategisch wichtige zivile Einrichtungen wie das Mingachevir Wasserkraftwerk als ‘militärische Ziele’ angesehen wurden, versucht Armenien nun durch den sogenannten ‘Chef’ des in den besetzten Gebieten Aserbaidschans geschaffenen illegalen Regimes, mit einem Militärschlag auf die aserbaidschanische Stadt Ganja zu drohen“, stellte das Ministerium fest.
Darüber hinaus redete das aserbaidschanische Außenministerium über die Siedlungspolitik Armeniens in den besetzten Gebieten Aserbaidschans. Das Ministerium erinnerte an Eriwans Plan, ethnische Armenier in den besetzten Gebieten Aserbaidschans nach der tödlichen Explosion in Beirut anzusiedeln, welches es als Ausbeutung der humanitären Krise im Nahen Osten für ihre schändlichen politischen Zwecke ansieht.
Das Ministerium erwähnte auch die illegalen Maßnahmen Armeniens bei der Änderung der Infrastruktur des Sarsang-Wasserreservoirs, was dazu führte, dass Aserbaidschan aufgrund der armenischen Besatzung den Zugang zu Wasserressourcen verloren habe. Aserbaidschan kontaktierte die OSZE-Minsk-Gruppe wegen dieser Aktion.
Das armenische Außenministerium hat bisher keine offizielle Antwort veröffentlicht.
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