Der Änderungsantrag zur „Nichtanerkennung des Georgischen Albtraums” wurde in den USA angenommen
Am 18. September wurde ein Änderungsantrag des US-Abgeordneten Joe Wilson zur Nichtanerkennung der Partei „Georgischer Traum” in den State Department Authorization Act aufgenommen. Der Kongressabgeordnete Wilson gab diese Entwicklung auf der Social-Media-Plattform X bekannt und drückte seine Dankbarkeit für die Verabschiedung seines Änderungsantrags aus, den er „Nichtanerkennung des Georgischen Albtraums“ betitelte. Laut Wilson ist „die Beleidigung Amerikas sowie die Unterstützung des kommunistischen China, Irans und Russlands eine Einbahnstraße in die Isolation“.
Der Änderungsantrag sieht vor, dass kein Bundesbeamter oder -angestellter Maßnahmen ergreifen darf und keine Bundesmittel bereitgestellt werden dürfen, um die derzeitige georgische Regierung unter Führung der Partei Georgischer Traum offiziell anzuerkennen. Der Vorschlag von Kongressabgeordneten Wilson wurde bereits am 18. September vom Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten des Repräsentantenhauses unterstützt. Über den vollständigen State Department Authorization Act, der nun diesen Änderungsantrag enthält, muss noch in einer Plenarsitzung des Repräsentantenhauses abgestimmt werden.
Dieser Schritt steht im Einklang mit früheren Gesetzesinitiativen des Kongressabgeordneten. Joe Wilson ist auch einer der Mitinitiatoren des MEGOBARI-Gesetzes (Making Enemies Get Out Before Allies Risk Isolation), das das US-Repräsentantenhaus im Mai 2025 verabschiedet hat. Der Gesetzentwurf wurde vom Senat noch nicht gebilligt. Er sieht Sanktionen gegen diejenigen vor, die für die Untergrabung der Demokratie in Georgien und die Förderung der Interessen Russlands, Chinas und des Iran verantwortlich sind. Darüber hinaus schlägt er eine engere Zusammenarbeit der USA mit Georgien vor, sofern das Land seine Außenpolitik anpasst.
Die georgische Regierung hat den Gesetzentwurf als „feindseligen Akt” bezeichnet und betrachtet ihn als Ergebnis der Handlungen des sogenannten „Deep State”.
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