Erdoğan hebt den Zangezur-Korridor als wichtiges Friedensprojekt hervor
Am 25. August erklärte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan, dass die Umsetzung des Zangezur-Korridors die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Türkei, Aserbaidschan und Armenien verbessern würde. In seiner Ansprache an die Nation nach einer Kabinettssitzung betonte Erdoğan, dass „das Zangezur-Korridor-Projekt ein Friedensprojekt ist. Seine Umsetzung wird der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen der Türkei, Aserbaidschan und Armenien eine neue Dimension verleihen.“ Die Rede wurde von TRT Haber übertragen.
Der Präsident wies darauf hin, dass die 224 Kilometer lange Eisenbahnstrecke Kars-Igdir, die die Grundlage des Projekts bildet, als zweigleisige, elektrifizierte Strecke gebaut werden soll. Er fügte hinzu, dass die Strecke voraussichtlich jährlich 5,5 Millionen Passagiere und 15 Millionen Tonnen Fracht befördern werde. Erdoğan betonte, dass mit dem Start des 2,4 Milliarden Euro teuren Projekts die internationale Handelsroute von China nach Großbritannien effizienter werde.
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