Separatistisches Bergkarabach schlägt Treffen mit Aserbaidschan vor
Am 10. April schlugen die De-facto-Behörden des separatistischen Bergkarabach über das Kommando des russischen Friedenskontingents der aserbaidschanischen Seite ein Treffen unter Vermittlung der russischen Friedenstruppen in deren Operationsgebiet vor, um dringende humanitäre Fragen zu erörtern. Die aserbaidschanische Seite hat bisher auf diese Initiative nicht reagiert.
Zuvor, am 13. März, hatte die aserbaidschanische Präsidialverwaltung erklärt, Aserbaidschan habe den Armeniern in Bergkarabach ein Treffen in Baku angeboten, um die Fragen der Reintegration der Bergkarabach-Armenier zu besprechen. Dieses Angebot wurde von Stepanakert abgelehnt.
Am 1. März traf Ramin Mammadov, der aserbaidschanische Abgeordnete, der für die Pflege der Kontakte zu den in der Region Bergkarabach lebenden Armeniern zuständig ist, mit deren Vertretern im Hauptquartier des russischen Friedenskontingents in der Stadt Chodschali zusammen.