USA kündigen strategische Arbeitsgruppe USA-Aserbaidschan an

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Am 29. Oktober gab das US-Außenministerium bekannt, dass die strategische Arbeitsgruppe USA-Aserbaidschan bald ihre Arbeit aufnehmen werde, um eine neue Phase der bilateralen Zusammenarbeit einzuleiten. Nach Angaben des Ministeriums soll die Charta der strategischen Arbeitsgruppe USA-Aserbaidschan als Grundlage für die erste strategische Partnerschaft zwischen den Vereinigten Staaten und Aserbaidschan dienen, deren Schwerpunkte auf regionaler Konnektivität, wirtschaftlichen Investitionen und Sicherheit liegen. Die Initiative zielt darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern zu vertiefen und ihr langfristiges Engagement zu stärken.

Das Außenministerium betonte, dass die US-Regierung beabsichtige, bis Ende des Jahres die ersten Arbeitsgruppen mit Aserbaidschan und Armenien einzurichten. Diese Bemühungen würden sich an den gemeinsamen Erklärungen und Absichtserklärungen orientieren, die am 8. August in Washington unterzeichnet worden seien. Das Ministerium bekräftigte die Verpflichtung Washingtons, diese Vereinbarungen umzusetzen und die Zusammenarbeit auf der Grundlage gegenseitigen Verständnisses voranzutreiben. In der Erklärung wurden auch der laufende Dialog und die jüngsten praktischen Schritte zwischen Baku und Eriwan gelobt und darauf hingewiesen, dass die USA die Treffen und die Umsetzung der Vereinbarungen zwischen beiden Seiten genau beobachten. Washington begrüßte insbesondere die „jüngsten substanziellen Gespräche zwischen Vertretern Aserbaidschans und Armeniens über den Ausbau der Infrastruktur für die Grenzziehung, die Minenräumung und die Unterstützung des TRIPP“.

Darüber hinaus lobte das Ministerium die Entscheidung Aserbaidschans, den Gütertransit durch Armenien zuzulassen, sowie das jüngste Treffen von Vertretern der Zivilgesellschaft beider Länder in Eriwan. Das Außenministerium kam zu dem Schluss, dass diese Entwicklungen in Verbindung mit den von den USA geleiteten Initiativen dazu beitragen würden, private Investitionen anzuziehen und „eine neue Ära des Wohlstands für Aserbaidschan, Armenien sowie die Region insgesamt einzuleiten”.

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