Usbekistan und Aserbaidschan vertiefen Energiekooperation mit Ustyurt-Abkommen
Am 24. Juli unterzeichneten Usbekistan und Aserbaidschan ein bedeutendes Produktionsabkommen (PSA) für die Exploration von fossilen Kohlenwasserstoffen in der Öl- und Gasregion Ustyurt in Usbekistan. Das Abkommen wurde vom usbekischen Energieministerium, der Staatlichen Ölgesellschaft der Republik Aserbaidschan (SOCAR) und Uzbekneftegaz unterzeichnet.
Im Rahmen des PSA werden die Parteien 3D-seismische Untersuchungen auf einer Fläche von mindestens 1.000 Quadratkilometern durchführen und anschließend eine Explorationsbohrung vornehmen. Sollten kommerziell nutzbare fossile Kohlenwasserstoffvorkommen entdeckt werden, wird das Projekt in die Entwicklungs- und Produktionsphase übergehen. Das usbekische Energieministerium bezeichnete das Abkommen als einen wichtigen Meilenstein in der Energiekooperation zwischen den beiden Ländern.
Rovshan Najaf, Präsident von SOCAR, erklärte: „Die Unterzeichnung dieser Vereinbarung ist ein Beweis für unsere langfristige Strategie zur Entwicklung des Energiesektors in Zentralasien und der Kaspischen Region.“ Er zeigte sich zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit einen wesentlichen Beitrag zur Energiesicherheit und Infrastrukturentwicklung Usbekistans leisten werde.
Am selben Tag rief der aserbaidschanische Präsident Ilham Alijew den usbekischen Präsidenten Shavkat Mirziyoyev an, um ihm zu seinem Geburtstag zu gratulieren. Die beiden Staatschefs bekräftigten die Bedeutung hochrangiger Besuche für die Förderung ihrer bilateralen Beziehungen, die sie als brüderlich, freundschaftlich und verbündet bezeichneten. Sie zeigten sich zuversichtlich, dass sich ihre Partnerschaft in allen Bereichen weiterhin erfolgreich entwickeln werde.
Siehe auch
"Georgischer Traum" beschleunigt Änderungen am Gesetz über Stiftungszuschüsse
Zakharova verteidigt Russlands Rolle bei der Beilegung des Bergkarabach-Konflikts und spricht über die Beziehungen zu Armenien und Aserbaidschan
Kotscharjan fordert eine „ausgewogene“ Politik gegenüber Russland und einen „pragmatischen“ Ansatz in der Außenpolitik
Armenien ändert Wahlgesetz, um Stimmenkauf zu unterbinden