
Aserbaidschan schließt Arbeiten am Nord-Süd-Korridor ab

Auf der Konferenz zum Thema "Kommerziell-wirtschaftliche und humanitäre Zusammenarbeit zwischen der Republik Aserbaidschan und der Region Astrachan: aktuelle Situation und Perspektiven", die am 8. Mai in Astrachan, Russland, stattfand, erklärte Javid Gurbanov, der stellvertretende Minister für digitale Entwicklung und Verkehr Aserbaidschans, dass im vergangenen Jahr 3,5 Millionen Tonnen Fracht in den Richtungen "Nord-Süd" und "Nord-West" transportiert wurden. Der größte Teil davon entfiel jedoch auf den Nord-West-Korridor".
Der Beamte sagte, dass Aserbaidschan dem Ausbau des Nord-Süd-Korridors besondere Aufmerksamkeit schenke. Ihm zufolge hat Aserbaidschan bereits alle Arbeiten im Zusammenhang mit der Umsetzung dieses Projekts abgeschlossen.
Der internationale Verkehrskorridor "Nord-Süd" verbindet Nordeuropa mit Südostasien. Prognosen zufolge wird der internationale Nord-Süd-Verkehrskorridor bei voller Auslastung den Zugang der europäischen Länder, Russlands, Zentralasiens und der Kaukasusregionen zum Persischen Golf und nach Indien sowie die Intensivierung der Handelsbeziehungen mit den Schwarzmeerhäfen der kaspischen Länder ermöglichen. Dieser Korridor wird auch den Schienen- und Straßenverkehr zwischen Europa, Südasien und dem Nahen Osten ermöglichen.
Siehe auch


Wöchentlicher Bericht zur militärischen Lage in den Ländern des Südkaukasus (14.-20. April)

Armenien und Iran führen historische gemeinsame Militärübungen inmitten sich verändernder regionaler Dynamik durch

Neues trilaterales Format in Tiflis ins Leben gerufen

Paschinjan antwortet Oppositionsführern, lehnt Wiederbelebung der Bergkarabach-Bewegung und Verfassungsänderungen ab
