
Russischer Botschafter kommentiert die Kritik des armenischen Parlamentspräsidenten und verteidigt “Russlands Friedensbemühungen”

Am 30. März äußerte sich der russische Botschafter in Armenien, Sergej Kopyrkin, zu den jüngsten Entwicklungen und betonte die Bemühungen Russlands, den Konflikt zu beenden und eine drohende Katastrophe abzuwenden.
Kopyrkin bezeichnete die Behauptungen des armenischen Parlamentspräsidenten Alen Simonyan als "eklatant falsch". "Die von Russland ergriffenen detaillierten Maßnahmen haben entscheidend dazu beigetragen, die Spannungen zu entschärfen und eine weitere Eskalation zu verhindern", betonte Kopyrkin und verwies auf das Eingreifen russischer Grenzsoldaten in kritischen Momenten, vor allem in Nerkin Khand. Er hob auch die Einrichtung von Grenzkontrollpunkten entlang der armenisch-aserbaidschanischen Grenze hervor, die auf Ersuchen von Premierminister Paschinjan initiiert und von Russland finanziert wurde.
Auf Simonyans Vorwürfe, Russland habe seine Rolle als "großer Bruder" Armeniens während des Konflikts nicht erfüllt, reagierte Kopyrkin mit Bestürzung. "Die Anschuldigungen, Moskau habe Verrat begangen und den Krieg auf armenischem Territorium absichtlich provoziert, entbehren jeder Grundlage", erklärte er.
"Die Verbreitung solcher Narrative im öffentlichen Diskurs gibt Anlass zur Sorge über die zugrunde liegenden Motive", so Kopyrkin. Er betonte die Bedeutung der armenisch-russischen Beziehungen für viele armenische Familien. "Wenn hochrangige Beamte eine solche Rhetorik an den Tag legen, wirft dies Zweifel auf, wessen Interessen sie dienen", schloss er.
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