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Weltbank prognostiziert 2,7 % BIP-Wachstum für Aserbaidschan im Jahr 2025 und 2,4 % Wachstum im Jahr 2026
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In der Januarausgabe des Berichts Global Economic Prospects der Weltbank wird für Aserbaidschan ein BIP-Wachstum von 2,7 % im Jahr 2025 und 2,4 % im Jahr 2026 prognostiziert, nach einer vorläufig geschätzten Wachstumsrate von 4 % im Jahr 2024. Dies stellt eine deutliche Verbesserung gegenüber dem bescheidenen Wachstum von 1,1 % im Jahr 2023 dar.
Die Prognosen für Aserbaidschan stimmen weiterhin mit den Schätzungen der Weltbank vom Oktober überein. Das Wirtschaftsministerium rechnet jedoch mit etwas höheren BIP-Wachstumsraten von 3,5 % für 2025 und 2,8 % für 2026. Das staatliche Statistikamt hat für 2024 eine BIP-Wachstumsrate von 4,1 % gemeldet.
Das Wirtschaftswachstum im Südkaukasus wird sich voraussichtlich abschwächen, mit Prognosen von 3,9 % für 2025 und 3,4 % für 2026. Die Weltbank hat mehrere Risiken für die wirtschaftlichen Aussichten der Region aufgezeigt, darunter globale politische Unsicherheiten, anhaltende Inflation, klimabedingte Herausforderungen und der anhaltende Russland-Ukraine-Konflikt.
Der Bericht hebt die Auswirkungen der zunehmenden Handelsbeschränkungen in der Region Europa und Zentralasien (ECA) hervor, in der seit Anfang 2024 über 585 neue Maßnahmen eingeführt wurden. Der Inflationsdruck ist auf steigende Dienstleistungskosten, die Abhängigkeit von Energieimporten und die verzögerte Desinflation zurückzuführen.
Die Militärausgaben in der gesamten Region stiegen 2023 auf 4 % des BIP, was auf den Konflikt in der Ukraine und die gestiegenen Verteidigungsausgaben in Russland zurückzuführen ist, verglichen mit dem Durchschnitt der Jahre 2010–2021. Ein langsameres russisches Wirtschaftswachstum als erwartet könnte sich negativ auf Zentralasien und den Südkaukasus auswirken, vor allem durch geringere Überweisungszuflüsse. In Tadschikistan beispielsweise machen Überweisungen fast 40 % des BIP aus, was die Wirtschaft besonders anfällig macht.
Der Klimawandel bleibt eine entscheidende Herausforderung für die ECA-Region. Dem Bericht zufolge sind 21 % der Bevölkerung der Region Dürrerisiken ausgesetzt, was die Notwendigkeit von Anpassungsmaßnahmen zur Minderung ökologischer und wirtschaftlicher Schwachstellen unterstreicht.
Siehe auch
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