Gefechte entlang der Grenze und in Bergkarabach führen zu Verletzten in Aserbaidschan und Armenien

In den letzten Tagen kam es zu Gefechten an der nicht festgelegten konventionellen Grenzlinie zwischen Aserbaidschan und Armenien sowie in der Region Bergkarabach. Die Parteien beschuldigen sich gegenseitig, den Waffenstillstand zu verletzen.

Am 22. August teilte das aserbaidschanische Verteidigungsministerium mit, dass Nazarov Ramiz Ismat, ein Soldat der aserbaidschanischen Armee, während der von den Armeniern begangenen Provokation durch einen Querschläger der gegnerischen Seite leicht verwundet wurde.

"Wir teilen mit, dass die militärisch-politische Führung Armeniens die volle Verantwortung für die Folgen der von der Gegenseite begangenen Provokationen trägt", heißt es in dem Bericht weiter.

Einen Tag zuvor meldete das armenische Verteidigungsministerium, dass die Einheiten der aserbaidschanischen Streitkräfte gegen 15.30 Uhr [Ortszeit] das Feuer auf die armenischen Außenposten in der Nähe von Akhpradzor eröffneten, wobei Vanik Aram Ghazaryan, ein Angehöriger der Militäreinheit N des armenischen Verteidigungsministeriums, tödlich verwundet wurde.

Das aserbaidschanische Verteidigungsministerium gab auch Informationen über die Beschädigung von technischen Überwachungs- und Abhörgeräten auf den Versorgungsrouten und in der Nähe der Kampfstellungen der aserbaidschanischen Armee in Bergkarabach bekannt. 

Insbesondere am 21. und 22. August passierten Zivilisten armenischer Herkunft den Grenzübergang Latschin. Den Angaben zufolge kamen am 21. August 41 Personen aus Khankendi/Stepanakert und am 22. August 61 Personen armenischer Herkunft mit russischer Staatsangehörigkeit nach Armenien.

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