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Tschetschenien und Dagestan nehmen Flüchtlinge aus Palästina auf
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Am 20. November erklärte das tschetschenische Ministerium für Notfälle, dass Tschetschenien bereit ist, 250 Flüchtlinge aus Palästina aufzunehmen. Sie sollen im Kindergesundheitslager Swetljatschok im Dorf Awtury untergebracht werden.
Mehr als 550 Personen, die einen Antrag auf Evakuierung gestellt hatten, wurden aus dem Konfliktgebiet im Nahen Osten abgeholt. Sie werden mit Sonderflügen des Ministeriums für Notstandssituationen aus Kairo nach Moskau gebracht. Insgesamt haben etwa 900 Menschen einen Antrag auf Evakuierung gestellt.
Darüber hinaus erklärte Sergey Melikov, der Leiter von Dagestan, dass Dagestan Flüchtlinge aus Palästina aufnehmen kann. Während des Treffens zu aktuellen Themen erinnerte er daran, dass am Morgen die erste Lieferung von humanitären Hilfsgütern, die von Stiftungen und Einwohnern Dagestans gesammelt wurden, nach Ägypten gingen und anschließend in den Gazastreifen geliefert wurden.
"Seit mehr als einem Monat dauern die Feindseligkeiten nun schon an. Sie können sehen, wie blutig es ist. Die Zivilbevölkerung leidet in besonderem Maße. Heute wurde in Dagestan so viel humanitäre Hilfe gesammelt, dass mehrere Flüge organisiert werden sollen. Die Hilfe für die Menschen in Palästina wird sich nicht nur auf den Versand humanitärer Fracht beschränken. Wenn die entsprechende Entscheidung auf der Ebene unseres Staates getroffen wird, sind wir bereit, die Flüchtlinge auf dem Territorium Dagestans aufzunehmen. Vor allem Frauen und Kinder", sagte Melikov.
Der Staatschef von Dagestan beauftragte auch die [föderale] Republikregierung, die Frage der Unterbringung von Flüchtlingen bald zu klären.
Siehe auch
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