USA warnen Aserbaidschan vor Verletzung der territorialen Integrität Armeniens; Aserbaidschan antwortet

Am 2. November bekräftigte das US-Außenministerium seine nachdrückliche Unterstützung für die Souveränität und territoriale Integrität Armeniens.

Zuvor hatte das Lemkin-Institut für die Verhütung des Völkermords seine Besorgnis über die Lage an der Grenze zwischen Armenien und Aserbaidschan und über die hohe Wahrscheinlichkeit eines neuen Krieges in der Region berichtet. Am 31. Oktober gab das Institut eine Notfallwarnung heraus, in der es seine tiefe Besorgnis über die Möglichkeit eines aserbaidschanischen Einmarsches in Armenien in den kommenden Tagen und Wochen zum Ausdruck brachte.

In einer Antwort auf eine Anfrage betonte das US-Außenministerium, jede Verletzung der Souveränität und territorialen Integrität Armeniens schwerwiegende Folgen haben würden. "Wir bekräftigen regelmäßig unsere Erwartungen, wie z.B. die Warnung vor der Anwendung von Gewalt, und wir beobachten die Situation ständig. Armenien ist ein enger Partner und Freund der Vereinigten Staaten, und wir freuen uns darauf, mit den armenischen Behörden zusammenzuarbeiten, um die politische und wirtschaftliche Sicherheit Armeniens zu stärken", so das US-Außenministerium weiter.

Aserbaidschans Antwort

Aykhan Hajizade, Pressesprecher des aserbaidschanischen Außenministeriums, kommentierte die Erklärung des US-Außenministeriums und wies darauf hin, dass Offizielle in Baku mit dieser Vorgehensweise der USA nicht zufrieden sei.

Laut Hajizade haben sich Offizielle in Washington seit Jahren nicht für die territoriale Integrität und Souveränität Aserbaidschans eingesetzt. "Die USA haben nie die Befreiung der aserbaidschanischen Gebiete von der Besatzung, den Abzug der armenischen Streitkräfte und die Abschaffung des so genannten armenischen Regimes durch internationale Verpflichtungen, einschließlich der vier Resolutionen des UN-Sicherheitsrates, gefordert", sagte Hajizade.

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