Aserbaidschanische Soldaten nach Minenexplosion verletzt; Armenien weist Anschuldigungen zurück

Am 22. April ist ein Militärlastwagen der aserbaidschanischen Armee, der Sicherheitsausrüstung zu den Stellungen auf den Höhen um das Dorf Allahgulular im Bezirk Schuscha transportierte, über eine Mine gefahren und explodiert, teilte die Pressestelle des aserbaidschanischen Verteidigungsministeriums mit.

Den Angaben zufolge wurden die Fahrer des Fahrzeugs durch die Explosion der Mine verletzt, das Fahrzeug erlitt einen Totalschaden. "Eine Person des Militärpersonals, die den Verwundeten sofort zu Hilfe kam, wurde durch eine Antipersonenmine verletzt. Drei unserer Militärangehörigen, die von der Mine verletzt wurden, erhielten sofort medizinische Hilfe. Das Kommando des russischen Friedenskontingents und das gemeinsame türkisch-russische Beobachtungszentrum wurden über den Vorfall informiert", so das Ministerium. Das Verteidigungsministerium erklärte, die Verantwortung für den Vorfall liege bei der militärischen und politischen Führung Armeniens.

Auch das aserbaidschanische Außenministerium reagierte auf den Vorfall. In den vom Ministerium auf Twitter verbreiteten Informationen heißt es, Armenien solle sofort alle militärischen Provokationen auf dem souveränen Territorium Aserbaidschans einstellen.

Darüber hinaus bestritt Armenien, an der Sprengung eines Lastwagens der aserbaidschanischen Streitkräfte beteiligt gewesen zu sein, bei der ein Militärangehöriger verletzt wurde. "Die Republik Armenien hat keinen Bezug zu dem Zwischenfall des Lastwagens des aserbaidschanischen Verteidigungsministeriums. Die Anschuldigungen Aserbaidschans gegen Armenien entbehren jeder Grundlage", erklärte Edmon Marukyan, der Sonderbeauftragte Armeniens.

Siehe auch

"Caucasus Watch" sucht lokale Experten aus Georgien, Armenien, Aserbaidschan und der Nordkaukasus-Region. Wir bieten eine flexible Form der Zusammenarbeit, eine angemessene Vergütung und Zugang zu einer europaweiten Leserschaft. Senden Sie Ihren Lebenslauf, ein Bewerbungsschreiben und eine Arbeitsprobe an redaktion@caucasuswatch.de. Für Fragen: i.dostalik@caucasuswatch.de.

Wir verwenden Cookies, um unser Angebot für Sie zu verbessern. Mehr Informationen dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.