
Georgien stuft Gasversorgung aus Aserbaidschan sicherer ein als russische Quellen

Georgiens frisch genehmigte Erdgasbilanz für 2018 legt offen, dass Georgien in diesem Jahr kein Erdgas aus Russland kaufen wird. Demnach wechselt Georgien vollständig auf die Gasversorgung aus Aserbaidschan. Aserbaidschans staatlicher Ölkonzern SOCAR und das Konsortium für die Entwicklung des Gasfeldes „Shah Deniz“ werden im Jahr 2018 Gas nach Georgien liefern. Im einzelnen soll Georgien 2,680 Milliarden Kubikmeter Gas aus Aserbaidschan erhalten, wovon 1,866 Milliarden Kubikmeter von SOCAR und 813,9 Millionen Kubikmeter vom Feld „Shah Deniz“ kommen sollen. Nur 9,4 Millionen Kubikmeter werden vor Ort gefördert abgebaut. Zuvor hatte Georgien zehn Prozent des nach Armenien geleiteten russischen Gases als Bezahlung für den Transit über sein Territorium einbehalten. Im Jahr 2016 verzögerte sich die Vertragsverlängerung bis April, da Gazprom auf einer Geldzahlung für den Transit beharrte. Im Rahmen der Vereinbarung zwischen dem georgischen Energieminister und dem russischen Energieriesen Gazprom Ende 2016 wird Georgien ab 2017 für den Gastransit nach Armenien schließlich in bar bezahlt.
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